Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) der Dr. Wohlthat AG

für Angebote, Leistungen und Bildungsprogramme der Dr. Wohlthat AG und der Black Swan Academy

Dr. Wohlthat AG

Stand: September 2026

§ 1 Anbieterin und Geltungsbereich

  1. Anbieterin und Vertragspartnerin ist die:

Dr. Wohlthat AG
Hausener Weg 29
60489 Frankfurt am Main
Handelsregister: Amtsgericht Frankfurt am Main, HRB 110880
Vertreten durch den Vorstand Roland Wienen M.A.
E-Mail: [email protected]
Telefon: +49 69 94321644
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: DE318903761

  1. Diese AGB gelten für Verträge, die über die Websites, Online-Plattformen oder individuellen Angebote der Dr. Wohlthat AG geschlossen werden. Dazu zählen insbesondere Angebote über black-swan-academy.com, anna-wohlthat.com und wohlthat.ag.

  2. Die Leistungen umfassen insbesondere Online-Kurse, Fachkurse, Aus- und Weiterbildungsprogramme, digitale Inhalte, Webinare, Gruppenprogramme, Communities, Coaching, Beratung und Consulting, Keynote-Vorträge, Moderationen sowie Bücher und Publikationen.

  3. Diese AGB gelten gegenüber Verbraucherinnen und Verbrauchern sowie gegenüber Unternehmerinnen und Unternehmern. Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft überwiegend zu Zwecken abschließt, die weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die beim Vertragsschluss in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handelt.

  4. Für einzelne Angebote können ergänzende oder besondere Vertragsbedingungen gelten. Individuell vereinbarte Vertragsbedingungen gehen diesen AGB vor. Für Fernlehrgänge, die dem Fernunterrichtsschutzgesetz unterliegen, gelten zusätzlich die besonderen Bestimmungen in den §§ 11 bis 13 dieser AGB. Zwingende gesetzliche Vorschriften bleiben stets unberührt.

  5. Abweichende Geschäftsbedingungen einer unternehmerisch handelnden Kundin oder eines unternehmerisch handelnden Kunden werden nur Vertragsbestandteil, wenn die Anbieterin ihrer Geltung ausdrücklich zugestimmt hat.

§ 2 Vertragsschluss

  1. Die Darstellung von Leistungen und Produkten auf einer Website stellt grundsätzlich kein rechtlich bindendes Angebot dar, sondern eine Aufforderung zur Abgabe einer Bestellung oder Anfrage.

  2. Bei unmittelbar online buchbaren Angeboten gibt die Kundin oder der Kunde durch Betätigung der Schaltfläche „zahlungspflichtig bestellen“ ein verbindliches Vertragsangebot ab. Der Vertrag kommt zustande, wenn die Anbieterin die Bestellung elektronisch annimmt, die gebuchte Leistung bestätigt oder den Zugang freischaltet. Eine rein technische Eingangsbestätigung ist nur dann eine Vertragsannahme, wenn dies darin ausdrücklich erklärt wird.

  3. Bei Programmen, Beratungen, Coachings, Keynotes und sonstigen Leistungen, die nach Anfrage individuell angeboten werden, kommt der Vertrag durch Annahme des individuellen Angebots, Unterzeichnung des Vertrages oder ausdrückliche Auftragsbestätigung zustande.

  4. Vor Abgabe einer zahlungspflichtigen Online-Bestellung werden die wesentlichen Eigenschaften der Leistung, der Gesamtpreis, die Laufzeit, die Zahlungsbedingungen, diese AGB und die einschlägige Widerrufsbelehrung klar und verständlich angezeigt. Eingabefehler können vor Absenden der Bestellung berichtigt werden.

  5. Nach Vertragsschluss erhält die Kundin oder der Kunde eine elektronische Vertragsbestätigung auf einem dauerhaften Datenträger. Vertragssprache ist Deutsch.

§ 3 Preise, Steuern und Zahlungsbedingungen

  1. Maßgeblich ist der Preis, der im individuellen Angebot oder unmittelbar vor Abgabe der Bestellung ausgewiesen wird.

  2. Gegenüber Verbraucherinnen und Verbrauchern wird der zu zahlende Gesamtpreis einschließlich Umsatzsteuer und sonstiger Preisbestandteile angezeigt. Gegenüber Unternehmerinnen und Unternehmern können Nettopreise zuzüglich der gesetzlich anfallenden Umsatzsteuer angegeben werden.

  3. Die jeweils verfügbaren Zahlungsarten werden im Bestellprozess oder im individuellen Angebot genannt. Soweit nichts anderes vereinbart ist, ist die Vergütung mit Vertragsschluss und Zugang der Rechnung fällig.

  4. Vereinbarte Ratenzahlungen sind zu den im Angebot oder Vertrag genannten Terminen zu leisten. Für Fernunterrichtsverträge gelten ergänzend die zwingenden Zahlungsbestimmungen des Fernunterrichtsschutzgesetzes.

  5. Zusätzliche Kosten werden nur erhoben, wenn sie vor Vertragsschluss ausdrücklich ausgewiesen oder individuell vereinbart wurden.

  6. Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Vorschriften. Die Anbieterin darf den Zugang zu noch nicht erbrachten Leistungen nach vorheriger Mahnung vorübergehend sperren, soweit dies verhältnismäßig ist und zwingende gesetzliche Rechte nicht entgegenstehen.

§ 4 Online-Kurse, Fachkurse und digitale Bildungsangebote

  1. Inhalt, Umfang, Zugangsdauer, Lernform, Betreuungsumfang, Abschluss und Preis eines Online-Kurses oder Bildungsprogramms ergeben sich aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung und der Vertragsbestätigung.

  2. Nach Vertragsschluss und, soweit vereinbart, Zahlungseingang erhält die teilnehmende Person Zugang zu den gebuchten Inhalten. Die Zugangsdauer beginnt mit dem in der Vertragsbestätigung genannten Freischaltungs- oder Startdatum.

  3. Der Zugang ist personenbezogen. Zugangsdaten dürfen nicht weitergegeben und Inhalte nicht gemeinsam über ein einziges Benutzerkonto genutzt werden, sofern dies nicht ausdrücklich vereinbart wurde.

  4. Für die Teilnahme sind ein internetfähiges Endgerät, eine stabile Internetverbindung, ein aktueller Browser sowie die für bereitgestellte Dateiformate erforderliche Software notwendig. Diese technischen Voraussetzungen sind von der teilnehmenden Person bereitzustellen.

  5. Planbare Wartungsarbeiten werden nach Möglichkeit rechtzeitig angekündigt. Bei nicht nur unerheblichen, von der Anbieterin zu vertretenden Einschränkungen bleiben gesetzliche Leistungs- und Mängelrechte unberührt.

  6. Die Anbieterin darf wissenschaftliche Quellen, Beispiele, technische Darstellungen und einzelne Lernmaterialien aktualisieren, sofern Lehrgangsziel, Gesamtumfang, vereinbarte Betreuung und wesentliche Inhalte nicht zum Nachteil der teilnehmenden Person verändert werden.

  7. Angaben zu Zertifikaten, Teilnahmebescheinigungen, Prüfungen und Abschlüssen richten sich nach der jeweiligen Kursbeschreibung. Ein Zertifikat der Dr. Wohlthat AG oder der Black Swan Academy ist kein staatlich anerkannter Berufsabschluss und berechtigt nicht zur Ausübung erlaubnispflichtiger heilkundlicher, therapeutischer oder sonstiger reglementierter Tätigkeiten, sofern nicht im konkreten Angebot ausdrücklich etwas anderes ausgewiesen ist.

§ 5 Mehrmonatige Programme, Gruppenformate und Communities

  1. Für Programme wie Foundation, Transformation, Coach-Ausbildungen, Masterprogramme, Fellowship, Directorship, Inner Circle und vergleichbare Angebote gelten die im jeweiligen Angebot vereinbarten Inhalte, Laufzeiten, Termine, Zugangsrechte, Betreuungsleistungen und Zahlungsmodelle.

  2. Live-Termine können aus wichtigem organisatorischem Grund verschoben werden. Ein Ersatztermin wird rechtzeitig mitgeteilt. Fällt ein wesentlicher Live-Termin endgültig aus und wird keine gleichwertige Ersatzleistung angeboten, bleiben gesetzliche Ansprüche unberührt.

  3. Die Teilnahme an Gruppenformaten setzt einen respektvollen und vertraulichen Umgang voraus. Persönliche Informationen anderer Teilnehmender dürfen ohne deren Zustimmung weder aufgezeichnet noch veröffentlicht oder an Dritte weitergegeben werden.

  4. Die Anbieterin kann eine teilnehmende Person bei schwerwiegenden oder wiederholten Verstößen gegen den Schutz anderer Teilnehmender, gegen Vertraulichkeitsregeln oder gegen den ordnungsgemäßen Ablauf nach vorheriger Abmahnung von einzelnen Gruppenbereichen ausschließen. Bei besonders schweren Verstößen kann eine Abmahnung entbehrlich sein. Weitergehende gesetzliche Rechte bleiben unberührt.

  5. Soweit ein Programm Software, CRM-, PVS-, Lizenz- oder sonstige Leistungen Dritter umfasst, ergeben sich Umfang, Laufzeit und Nutzungsbedingungen aus dem individuellen Angebot. Bedingungen des jeweiligen Drittanbieters werden nur einbezogen, wenn sie vor Vertragsschluss zugänglich gemacht wurden.

§ 6 Coaching, Beratung und Consulting

  1. Art, Umfang, Dauer, Termine und Vergütung von Coaching-, Beratungs- und Consultingleistungen ergeben sich aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung oder dem individuellen Vertrag.

  2. Die Anbieterin erbringt die vereinbarte Leistung fachgerecht. Ein bestimmter persönlicher, gesundheitlicher, beruflicher oder wirtschaftlicher Erfolg wird nicht geschuldet.

  3. Vereinbarte Einzeltermine können bis 48 Stunden vor Beginn kostenfrei verschoben oder abgesagt werden, sofern im individuellen Vertrag nichts anderes geregelt ist. Bei einer späteren Absage oder bei Nichterscheinen darf die vereinbarte Vergütung verlangt werden, soweit der Termin nicht anderweitig vergeben werden konnte. Der Kundin oder dem Kunden bleibt der Nachweis vorbehalten, dass kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist. Gesetzliche Widerrufsrechte bleiben unberührt.

  4. Coaching und Beratung ersetzen keine medizinische, psychotherapeutische, rechtliche, steuerliche oder sonstige erlaubnispflichtige Fachberatung.

  5. Beide Vertragsparteien behandeln vertrauliche Informationen, die ihnen im Rahmen einer individuellen Zusammenarbeit zugänglich werden, vertraulich. Gesetzliche Offenlegungspflichten bleiben unberührt.

§ 7 Keynotes, Vorträge, Workshops und Moderationen

  1. Inhalt, Dauer, Ort, Termin, technische Anforderungen, Honorar sowie Reise- und Übernachtungskosten werden im individuellen Angebot oder Speaker-Vertrag geregelt.

  2. Die auftraggebende Person oder Organisation stellt die vereinbarte technische und organisatorische Infrastruktur am Veranstaltungsort bereit.

  3. Bild-, Ton- und Videoaufnahmen sowie deren Veröffentlichung oder wirtschaftliche Verwertung bedürfen einer vorherigen Vereinbarung. Gesetzlich zulässige Aufnahmen und zwingende Rechte bleiben unberührt.

  4. Bei einer Absage durch die auftraggebende Seite können, sofern im individuellen Vertrag keine andere Regelung getroffen wurde, folgende pauschalierte Ausfallkosten berechnet werden: bis 60 Kalendertage vor dem Termin keine Ausfallkosten, 59 bis 30 Kalendertage vorher 50 Prozent, 29 bis 14 Kalendertage vorher 75 Prozent und weniger als 14 Kalendertage vorher 90 Prozent des vereinbarten Nettohonorars. Ersparte Aufwendungen und eine anderweitige Verwendung der Arbeitskraft werden angerechnet. Der Nachweis, dass kein oder ein geringerer Schaden entstanden ist, bleibt zulässig.

  5. Muss die Anbieterin einen Termin aus einem von ihr zu vertretenden Grund absagen, bietet sie nach Möglichkeit einen Ersatztermin an. Kommt keine Einigung zustande, werden bereits geleistete Zahlungen für die ausgefallene Leistung zurückerstattet.

  6. Bei höherer Gewalt oder anderen von keiner Vertragspartei zu vertretenden Ereignissen stimmen die Parteien zunächst einen Ersatztermin oder ein gleichwertiges digitales Format ab. Ist dies nicht möglich oder unzumutbar, können beide Seiten hinsichtlich der noch nicht erbrachten Leistung zurücktreten. Weitergehende zwingende Rechte bleiben unberührt.

§ 8 Bücher, Publikationen und körperliche Waren

  1. Für Waren gelten die Produktbeschreibung, der im Bestellprozess ausgewiesene Gesamtpreis, die angegebenen Versandkosten und die dort genannte Lieferzeit.

  2. Die Lieferung erfolgt an die angegebene Lieferanschrift. Bei Verbraucherinnen und Verbrauchern geht die Gefahr des zufälligen Untergangs oder der zufälligen Verschlechterung grundsätzlich erst mit Übergabe der Ware über.

  3. Es gelten die gesetzlichen Mängelrechte.

  4. Das gesetzliche Widerrufsrecht von Verbraucherinnen und Verbrauchern richtet sich nach der gesonderten Widerrufsbelehrung für Warenlieferungen.

§ 9 Widerrufsrecht für Verbraucherinnen und Verbraucher

  1. Verbraucherinnen und Verbrauchern steht bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen ein Widerrufsrecht zu. Bedingungen, Fristen und Rechtsfolgen ergeben sich aus der für das jeweilige Angebot geltenden Widerrufsbelehrung und dem Muster-Widerrufsformular.

  2. Die einschlägige Widerrufsbelehrung wird vor Abgabe der Bestellung bereitgestellt und nach Vertragsschluss auf einem dauerhaften Datenträger übermittelt.

  3. Während der gesetzlichen Widerrufsfrist kann der Widerruf außerdem über die auf der Website bereitgestellte elektronische Funktion „Vertrag widerrufen“ erklärt und bestätigt werden. Die gesetzlichen Möglichkeiten, den Widerruf per E-Mail, Brief oder auf anderem eindeutigen Weg zu erklären, bleiben bestehen.

  4. Soll eine Dienstleistung vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnen, wird im Bestellprozess das ausdrückliche Verlangen der Verbraucherin oder des Verbrauchers eingeholt. Über einen möglichen Wertersatz und weitere gesetzliche Folgen informiert die jeweilige Widerrufsbelehrung.

  5. Bei digitalen Inhalten, die nicht auf einem körperlichen Datenträger bereitgestellt werden, kann das Widerrufsrecht unter den gesetzlichen Voraussetzungen vorzeitig erlöschen. Hierfür werden vor Vertragsbeginn die gesetzlich erforderliche ausdrückliche Zustimmung und die Bestätigung der Kenntnis vom möglichen Verlust des Widerrufsrechts eingeholt.

§ 10 Laufzeit und Kündigung allgemeiner Dauerschuldverhältnisse

  1. Laufzeit, Verlängerung und ordentliche Kündigung richten sich nach der jeweiligen Leistungsbeschreibung und dem individuellen Vertrag. Befristete Verträge enden mit Ablauf der vereinbarten Laufzeit, sofern keine wirksame Verlängerung vereinbart wurde.

  2. Das Recht beider Vertragsparteien zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

  3. Kündigungen können in Textform, insbesondere per E-Mail an [email protected], erklärt werden. Verbraucherinnen und Verbraucher können bei online abschließbaren Dauerschuldverhältnissen außerdem die auf der Website bereitgestellte Funktion „Verträge hier kündigen“ nutzen.

  4. Für Fernunterrichtsverträge gelten vorrangig die besonderen Kündigungsbestimmungen der §§ 11 bis 13 dieser AGB und die zwingenden Vorschriften des Fernunterrichtsschutzgesetzes.

§ 11 Besondere Bestimmungen für Fernlehrgänge nach dem Fernunterrichtsschutzgesetz

  1. Dieser Paragraph gilt für Bildungsangebote, die Fernunterricht im Sinne des Fernunterrichtsschutzgesetzes darstellen. Im Fall eines Widerspruchs gehen diese besonderen Bestimmungen den allgemeinen Regelungen dieser AGB vor.

  2. Ein zulassungspflichtiger Fernlehrgang wird erst nach Erteilung der erforderlichen Zulassung vertrieben. Die Zulassungsnummer und die Art des Lehrgangsabschlusses werden in der jeweiligen Lehrgangsbeschreibung und den Vertragsunterlagen ausgewiesen.

  3. Die Anbieterin stellt das vereinbarte Fernlehrmaterial und die vorgesehenen Arbeitsmittel bereit, überwacht den Lernerfolg und bietet die im Lehrgang vorgesehenen fachlichen und organisatorischen Anleitungen und Betreuungsmöglichkeiten.

  4. Die auf den Vertragsschluss gerichtete Erklärung der teilnehmenden Person und die Vertragsbestätigung erfolgen in Textform. Vor Vertragsschluss werden insbesondere Lehrgangsziel, Art und Geltung des Abschlusses, Dauer, Umfang, Lernmaterialien, Betreuung, Lernerfolgskontrollen, technische Voraussetzungen, Gesamtpreis, Zahlungsplan und Kündigungsbedingungen mitgeteilt.

  5. Die Vergütung wird nur in dem gesetzlich zulässigen Umfang im Voraus erhoben. Soweit die Lehrgangsdauer mehr als drei Monate beträgt, dürfen Teilzahlungen jeweils höchstens einen Zeitabschnitt von drei Monaten abdecken. Zwingende gesetzliche Zahlungsregelungen gehen abweichenden Vereinbarungen vor.

  6. Die gesetzlichen Kündigungsrechte nach dem Fernunterrichtsschutzgesetz bleiben uneingeschränkt bestehen. Kündigungen bedürfen der Textform. Im Fall einer wirksamen Kündigung ist nur der Anteil der Vergütung zu entrichten, der dem Wert der bis zur Vertragsbeendigung erbrachten Leistungen entspricht.

  7. Die Haftung richtet sich bei Fernunterrichtsverträgen uneingeschränkt nach den gesetzlichen Vorschriften. Gesetzlich unzulässige Haftungsausschlüsse oder Haftungsbeschränkungen finden keine Anwendung.

  8. Gesetzliche Rechte im Zusammenhang mit dem Fehlen, dem Erlöschen, dem Widerruf oder der Rücknahme einer erforderlichen Zulassung bleiben unberührt.

§ 12 Besondere Bestimmungen für den Fernlehrgang „Schlafwissen für ein besseres Leben“

  1. Für den Fernlehrgang „Schlafwissen für ein besseres Leben“ gelten ergänzend die folgenden kursbezogenen Bedingungen. Bei einem Widerspruch gehen sie den allgemeinen Bestimmungen dieser AGB vor.

  2. Der Lehrgang vermittelt aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse über den Schlaf und zeigt, wie diese im beruflichen und persönlichen Alltag praktisch angewendet werden können.

  3. Der Lehrgang umfasst 8 Module mit insgesamt 48 Lektionen, 48 Videovorlesungen, Lehrskripte, Workbooks, Online-Lernerfolgskontrollen und eine modulübergreifende Abschlussprüfung. Die fachliche und organisatorische Betreuung richtet sich nach der Lernanleitung und den Vertragsunterlagen.

  4. Die reguläre Lehrgangsdauer beträgt drei Monate. Der Gesamtumfang beträgt etwa 40 Unterrichtsstunden. Der durchschnittliche Lernaufwand liegt bei ungefähr drei bis vier Stunden pro Woche.

  5. Der Lehrgang wird vollständig digital im Selbststudium durchgeführt. Nach Vertragsschluss und bestätigtem Zahlungseingang werden alle 8 Module und 48 Lektionen freigeschaltet. Soll die Freischaltung vor Ablauf der Widerrufsfrist erfolgen, wird zuvor das gesetzlich erforderliche ausdrückliche Verlangen eingeholt.

  6. Die Lehrgangsgebühr beträgt 947,00 EUR netto zuzüglich der gesetzlich anfallenden Umsatzsteuer. Bei einem Umsatzsteuersatz von 19 Prozent beträgt der Gesamtpreis 1.126,93 EUR brutto. Maßgeblich ist der unmittelbar vor der Bestellung ausgewiesene Gesamtpreis einschließlich aller Steuern und Preisbestandteile.

  7. Aufgrund der dreimonatigen Lehrgangsdauer wird die Gebühr als einmalige Zahlung für diesen Zeitraum erhoben. Zwingende Vorschriften des Fernunterrichtsschutzgesetzes bleiben unberührt.

  8. Der Vertrag hat eine feste Laufzeit von drei Monaten ab dem in der Vertragsbestätigung ausgewiesenen Kursbeginn. Er endet danach automatisch. Eine automatische Verlängerung findet nicht statt. Gesetzliche Kündigungsrechte bleiben unberührt.

  9. Der Lehrgang endet mit einer internen Abschlussprüfung. Er führt zu keinem staatlich anerkannten Berufsabschluss und berechtigt nicht zur Ausübung heilkundlicher oder therapeutischer Tätigkeiten.

  10. Organisatorischer Ansprechpartner ist Roland Wienen. Anfragen können an [email protected] gerichtet werden.

§ 13 Besondere Vertragsunterlagen für Fernlehrgänge

  1. Für jeden Fernlehrgang werden die maßgeblichen Vertragsunterlagen vor der Bestellung zugänglich gemacht und nach Vertragsschluss elektronisch übermittelt. Dazu gehören der Fernunterrichtsvertrag oder eine gleichwertige Vertragsbestätigung, die geltenden AGB, die Widerrufsbelehrung und das Muster-Widerrufsformular.

  2. Individuelle Angaben des jeweiligen Fernlehrgangs, insbesondere Zulassungsnummer, Beginn, Ende, Gesamtpreis, Zahlungsplan, Abschluss, Betreuungsumfang und technische Voraussetzungen, müssen in Kursbeschreibung, Checkout und Vertragsbestätigung übereinstimmen.

§ 14 Nutzungsrechte, Urheberrecht und Aufzeichnungen

  1. Sämtliche Kursinhalte, Lernmaterialien, Vortragsunterlagen, Videos, Audiodateien, Texte, Grafiken, Marken und sonstigen Inhalte sind urheberrechtlich oder kennzeichenrechtlich geschützt.

  2. Soweit nichts anderes vereinbart ist, erhält die Kundin oder der Kunde ein einfaches, nicht ausschließliches und nicht übertragbares Recht, die bereitgestellten Inhalte während der vereinbarten Zugangsdauer für eigene Zwecke zu nutzen. Zum Download freigegebene Materialien dürfen für den persönlichen oder eigenen betrieblichen Gebrauch dauerhaft gespeichert werden.

  3. Ohne vorherige Zustimmung der Anbieterin dürfen insbesondere keine Zugangsdaten weitergegeben, Inhalte öffentlich zugänglich gemacht, vervielfältigt, bearbeitet, übersetzt, verbreitet oder kommerziell verwertet werden. Gesetzlich zulässige Nutzungen bleiben unberührt.

  4. Live-Veranstaltungen, Gespräche, Unterrichtseinheiten und Beiträge anderer Teilnehmender dürfen ohne ausdrückliche Zustimmung nicht aufgezeichnet oder veröffentlicht werden.

§ 15 Gesundheitlicher Hinweis und Eigenverantwortung

  1. Bildungs-, Coaching- und Informationsangebote der Anbieterin vermitteln allgemeine Kenntnisse und unterstützen deren praktische Anwendung. Sie stellen keine individuelle medizinische Diagnose, Therapie, Psychotherapie oder Heilbehandlung dar.

  2. Bei gesundheitlichen Beschwerden, anhaltenden Schlafproblemen oder dem Verdacht auf eine Erkrankung ist eine qualifizierte medizinische Abklärung erforderlich. Änderungen einer laufenden Behandlung oder Medikation sollen nur nach Rücksprache mit der behandelnden Fachperson erfolgen.

  3. Die eigenverantwortliche Entscheidung über die Umsetzung vermittelter Inhalte liegt bei der Kundin oder dem Kunden. Die vertraglich geschuldete Leistung der Anbieterin und zwingende gesetzliche Rechte bleiben hiervon unberührt.

§ 16 Gesetzliche Mängelrechte und Haftung

  1. Für Waren, digitale Produkte und sonstige Leistungen gelten die gesetzlichen Mängelrechte.

  2. Die Anbieterin haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei schuldhafter Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, nach dem Produkthaftungsgesetz, im Umfang einer ausdrücklich übernommenen Garantie sowie in allen weiteren Fällen zwingender gesetzlicher Haftung.

  3. Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht ist die Haftung auf den vertragstypischen, bei Vertragsschluss vorhersehbaren Schaden begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages erst ermöglicht und auf deren Einhaltung die Vertragspartei regelmäßig vertrauen darf.

  4. Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.

  5. Für Fernunterrichtsverträge gilt abweichend § 11 Absatz 7 dieser AGB. Zwingende Ansprüche, insbesondere nach dem Fernunterrichtsschutzgesetz, werden nicht ausgeschlossen oder beschränkt.

§ 17 Datenschutz

  1. Die Anbieterin verarbeitet personenbezogene Daten nach den anwendbaren Datenschutzvorschriften.

  2. Einzelheiten zu Art, Umfang, Zweck und Rechtsgrundlagen der Verarbeitung sowie zu den Rechten betroffener Personen ergeben sich aus der auf der jeweiligen Website abrufbaren Datenschutzerklärung.

§ 18 Verbraucherstreitbeilegung

Die Anbieterin ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

§ 19 Anwendbares Recht und Gerichtsstand

  1. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Bei Verbraucherinnen und Verbrauchern bleiben zwingende Schutzvorschriften des Staates ihres gewöhnlichen Aufenthalts unberührt.

  2. Gegenüber Kaufleuten, juristischen Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtlichen Sondervermögen ist, soweit gesetzlich zulässig, Frankfurt am Main Gerichtsstand. Für Verbraucherinnen und Verbraucher gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.

§ 20 Schlussbestimmungen

  1. Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung treten die gesetzlichen Vorschriften.

  2. Für den jeweiligen Vertrag gilt die Fassung dieser AGB, die bei Vertragsschluss einbezogen und auf einem dauerhaften Datenträger übermittelt wurde.

  3. Änderungen dieser AGB gelten grundsätzlich nur für künftig geschlossene Verträge. Änderungen laufender Vertragsverhältnisse bedürfen einer wirksamen Vereinbarung oder einer sonstigen gesetzlichen Grundlage.

Dr. Wohlthat AG

Website: black-swan-academy.com

E-Mail: [email protected]

Stand: September 2026

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